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Auf diesen Seiten informiere ich über aktuelle Fragen einer zukunftssicheren und klimaschonenden Energieversorgung.

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BWE begrüßt Maßnahmenvorschläge von NABU und Grünen

Der Bundesverband WindEnergie begrüßt die substanziellen Vorschläge von NABU und Bündnis90/DIE GRÜNEN zum naturverträglichen Ausbau der Windenergie. Dieser wichtige Impuls könne einen wesentlichen Beitrag für die dringend notwendige Dynamisierung des Zubaus der Windenergie an Land leisten, teilt der Verband in einer Pressemitteilung mit.

„Was die Naturschutzorganisation NABU und die Partei Bündnis 90/DIE GRÜNEN in ihrem gemeinsamen Papier vorgelegt haben, kann sich sehen lassen. Die hier skizzierten, sehr konkreten Maßnahmenvorschläge können zu einem ganz wesentlichen Beitrag für die erfolgreiche Beschleunigung der Energiewende werden“, so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE).

„Viel zu lange wurde hingenommen, dass die Gegner der Energiewende den Natur- und Artenschutz missbrauchen. Zu oft verleiben sich Klimaleugner den Natur- und Artenschutz, aber auch die Sorge um den deutschen Wald, ein. Dieser Aneignung muss deutlich widersprochen werden. Das am Wochenende veröffentlichte Papier wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Die Vorschläge des NABU und der Grünen setzen den richtigen Fokus“, unterstrich der BWE-Präsident.

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Behauptungen zur Windkraft – Wertverlust von Wohneigentum

Behauptung

Niemand will Häuser in der Nähe von Windparks kaufen. Daher kann man nicht wegziehen, selbst wenn man möchte.
Das Rechercheteam Europaeische-Energiewende-Community veröffentlichte am 4.12.2020 zu dieser Behauptung seine Rechercheergebnisse zu dieser Behauptung von Windkraftgegnern auf der Webseite energiewende.eu.

Diskussion

Studie des RWI

Als Begründung für das o.g. Argument wird oft eine einzige Studie angeführt, die 2,8 Millionen Verkaufsangebote von Wohnhäuser statistisch auswertete. (1) Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass ein nahezu linearer Zusammenhang zwischen dem Angebotspreis und dem Abstand zur nächsten Windenergieanlage besteht: Von einem um 0% geringeren Angebotspreis bei einem Abstand von 8-9 km bis zu einem maximal 7% geringeren Angebotspreis bei einem Abstand von 0-1 km zur nächsten Anlage. Interessant ist hierbei mehreres:

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Falschinformationen zu Infraschall und Windenergie entlarvt

Immer wieder gibt es von in der Regel fachfremden Wissenschaftlern abstruse pseudowissenschaftliche Argumente gegen Erneuerbare Energien und die Klimaforschung. Sie werden meist schnell durch Experten als nicht haltbar entlarvt, geistern aber weiter auf den Webseiten und den Veranstaltungen von Vernunftkraft & Co herum.

Dr. Stefan Holzheu vom Zentrum für Ökologie und Umweltforschung an der Universität Bayreut hat sich schon einigen Argumenten von Windkraftgegnern vor allem bezogen auf sein Fachgebiet Infraschall gewidmet. Er entlarvt u.a., wie Windkraftgegner mit manipulierten Infraschall-Daten und absurden Pseudo-Experimenten Stimmung gegen die Windkraft machen.

In seiner aktuellen Analyse zeigt er welche absurd anmutenden und teilweise gar gefälschten „Beweise“ Windwahn für eine postulierte Wahrnehmbarkeit von Infraschall verwendet.

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Sind die Kippschalter im Klimasystem schon umgelegt?

Seit Wochen brennen Wälder in Kalifornien, Brasilien und im Polarkreis. Ein neuer Tiefstand beim arktischen Seeeis droht. Überall auf der Welt gab es dieses Jahr extreme Überschwemmungen. Neue Temperaturrekorde und starke Wetterschwankungen werden zur Normalität. Der Klimawandel ist längst im Alltag vieler Menschen angekommen. Doch während die meisten Menschen in Europa damit zurechtkommen, vernichtet er an anderen Orten Existenzen und treibt Hundertausende zur Flucht.

Es sieht ganz danach aus, dass einige der Kippschalter schon umgelegt sind, also Kippelemente des Klimasystems ihren Zustand so verändert haben, die ganze Kaskaden sich selbst verstärkender Rückkopplungen in Gang setzen können.

Zu diesen gehören die Permafrostregionen in Kanada und Sibirien, das Grönlandeis, der Jetstream, der Amazonas-Regenwald und die Nordatlantische Umwälzströmung. Sie alle reagieren sehr sensibel auf den Klimawandel und deren Änderungen haben überproportional große Folgen haben. Die Folgen sind seit Jahrzehnten beschrieben. Sie sind inzwischen zu beobachten und bewegen sich am oberen Ende der Prognosen.

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BUND Marburg- Biedenkopf fordert forcierten Ausbau der Windkraft

Am 10. September hat der Kreisverband des BUND folgende Presseerklärung abgegegen:

Mit großer Erleichterung nimmt der Kreisverband Marburg-Biedenkopf des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland die positive Öffnung der SPD-Fraktion der Universitätsstadt Marburg zum Ausbau der Windkraft zur Kenntnis. Diese Entscheidung – gestützt auf die parlamentarische Initiative von Bündnis 90 Die Grünen sowie Die Linke Marburg – war überfällig. Die Wucht der vom Klimawandel ausgelösten Zerstörung unserer Wälder übersteigt alle bisher für denkbar gehaltenen Vorstellungen.

Nach dem überall sichtbaren Absterben der Nadelwälder folgt seit 2018 das massive Absterben der Buche. In den Buchen-Nationalparken Hainich bei Eisenach/Thüringen und Kellerwald am Edersee stirbt die Buche an ganzen Berghängen ab, Wanderwe- ge müssen für die Besucher aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Vor wenigen Tagen präsentiert der Klimatologe Sven Plöger im ARD-Wetterbericht das Luftbild ei- nes abgestorbenen Buchenwaldes im Taunus bei Usingen. Der Leiter des Forstamtes Burgwald lädt die interessierte Öffentlichkeit zu einem Waldbegang ein auf dem Woll- enberg zwischen Lahntal und Wetter. In seiner Einladung schreibt er:  Vor allem in alten Buchenbeständen zeigt sich ein rapide fortschreitendes Absterben .

Angesichts dieser Fakten fordert der BUND die Gegner der Windkraftnutzung in Bür- gerinitiativen und Kommunalparlamenten zur Besinnung und Einsicht auf. Bei der Er- zeugung von Ökostrom muss die Schlagzahl drastisch erhöht werden. Tragende Säu- le kann nur die Windkraft sein, weil die Fotovoltaik jeweils im Zeitraum Mitte Oktober bis Mitte Februar des Folgejahres nur marginale Beiträge zur Stromerzeugung liefern kann.

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Wasserkraft in Hessen fördert Artenvielfalt

Moderne Kleinwasserkraftanlagen schützen Fische und erleichtern die Durchgängigkeit. Die Mühlgräben bieten Rückzugräume gerade in den durch den Klimawandel häufigeren Trockenperioden. Die Potenziale vor allem der wenigen noch verbliebenen Standorte sind noch nicht erschöpft. An der Uni Kassel wurden die Potenziale sytematisch ermittelt. Doch derzeit befürchten viele Mühlbauer ein drittes staatlich verordnetes Mühlensterben.

Im Rahmen des Faktenchecks der Bürgerforen des Landes Hessen wurde ein ganzes Bündel von Maßnahmen vorgestellt, wie gewässerökologische Eingriffe von Querbauwerken und Wasserkraftnutzung reduziert werden können. „Hierzu gehören die Wiederherstellung der Durchgängigkeit durch den Bau von Fischaufstiegsanlagen, eine Verringerung des Rechenabstandes, der Einbau von Leitrechen und Lockströmungen um Fische zu Bypässen bzw. Fischabstiegen zu leiten, die Verbesserung des Sediment- und Geschiebetransportes und die Strukturierung von Ausleitungsstrecken sowie die Festlegung der Mindestwassermenge für Ausleitungskraftwerke“.

Ambitionierte Bauer moderner Wasserkraftanlagen haben hier schon beste Ergebnisse erzielt. Währenddessen haben die Betreiber von großen Wasserkraftanlagen u.a. am Main bisher noch nichts für ökologische Verbesserungen geleistet. Und Industrieunternehmen und Kläranlagen leiten weiter ungehinderte hunderte zum großen Teil nicht untersuchte Schadstoffe ein.

Wenn sich tatsächlich diejenigen in der Landesregierung durchsetzen, die einen weiteren Abbau von Wehren wollen, entfallen u.a. die Rückzugräume für Fische in den Mühlgräben. Die Lahn war einer der fischreichsten Flüsse, als es noch alle paar Kilometer eine Wassermühle gab. 1951 gab es in Hessen noch 1.504 Getreidemühlen, 1995 nur noch 28 gewerblich Mühlen. 1957 wurde ein Mühlensterben staatlich verordnet. Nun befürchten die Hessischen Betreiber von Wasserkraftanlagen, organisiert in der Arbeitsgemeinschaft Hessischer Wasserkraftwerke, ein vom Land Hessen verordnetes drittes Mühlensterben, ohne damit einen spürbaren ökologischen Nutzen zu erreichen.

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Klimawandel-Kipppunkte erreicht?

Die Gletscher weltweit u.a. in den Anden & Europa verschwinden. Das Eisschild von Grönland taut unwiederbringlich ab. Die von den Klimaforschern schon vor Jahrzehnten beschriebenen Kipppunkte sind offenbar erreicht. Unsere Enkel werden einen um um 7m gestiegenen Meeresspiegel erleben.

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Dramatische Klimaveränderung

Das Tempo der Globalen Erwärmung hat sich offenbar massiv beschleunigt. Das arktische Meereis geht im Jahresverlauf so früh zurück, wie noch nie seit seiner Aufzeichnung. Auch die Ausdehnung des Meereises in der Antarktis ist geringer als üblich. „Lustige“ Randbemerkung: Klimawandelleugner feiern die gegenüber dem letzten in diesem Jahr in der Antarktis nicht ganz so dramatische Entwicklung: Dem Meereis gehe es wieder gut, die „Eispanik in der Antarktis sei abgeblasen“.

Die Temperaturen in den Permafrostregionen ist so hoch wie nie. Der Permafrostboden taut auch in der Schweiz. Am kältesten Ort in Sibirien, in Werchojansk wurden vor einer Woche 38 Grad gemessen. Es brennt wie schon die Jahre zuvor erneut in den arktischen Regionen. Und Bodenmikroben im auftauenden Permafrost beschleunigen den Klimawandel zusätzlich. Sie setzen einen fatalen Kreislauf in gang, der im Freisetzen von zusätzlichen Treibhausgasen deutlich unterschätzt wurde.

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Was wird aus den Ökostrom-Pionieranlagen?

Für die ersten Solaranlagen läuft Ende des Jahres der garantierte Einspeisepreis nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus, mit dem die Innovationen der Photovoltaik über den Strompreis angeschoben wurden. Denn diese Garantie ist auf 20 Jahre begrenzt. Der Bundesverband Solarwirtschaft sieht einigen Reformbedarf beim EEG, damit die Pionieranlagen weiter kostendeckend betrieben werden können. Der Verband fordert unter anderem, den Eigenverbrauch von Umlagen und Abgaben zu befreien (s. Heise, 7/2020).

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Lärmvorsorge

Wenn es um Windkraftanlagen (WKA) geht spielt der erzeugte Schall immer eine große Rolle.

Die Schall-Immissionsgrenzwerte für Kern-, Dorf- und Mischgebiete betragen bei Windkraftanlagen tags 60 dB(A) und nachts 45 dB(A), bei Straßenverkehr sind es hingegen 64 dB(A) und nachts 54 dB(A). Zum Vergleich: Die Tagwerte bewegen sich im Bereich von einem normalem Gespräch, einer Nähmaschine oder dem Fernseher in Zimmerlautstärke.

Da eine Verdoppelung der Schallleistung eine Erhöhung des Schalldruckpegels um 3 dB(A) bewirkt, trägt der Straßenverkehr zu einer doppelten Schallleistung bei.

Erst bei 69 dB(A) und nachts 59 dB(A) muss bei Straßen eine Sanierung wegen Lärm erfolgen. Dies sind die sog. Auslösewerte für eine Lärmsanierung. Eine Erhöhung des Schalldruckpegels um knapp 10 dB(A) stellt eine gefühlte Lautstärkeverdoppelung dar.
D.h. dass Anwohner an Straßen eine doppelt so hohe Lautstärke als bei WKA akzeptieren müssen. Wenn WKA die Grenzwerte überschreiten, müssen sie abgeschaltet werden, der Straßenverkehr aber nicht. Doch diese maximale Lautstärke wird nur im Fall von sehr starkem Wind, bei Stürmen erreicht. Dann überlagern die Umweltgeräusche in den Ortslagen, die aller anderen Schallquellen.

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